Christian Pander wusste zuerst mit dem Ball nichts anzufangen
10.01.2008
Hallo Knappenkids, Meine Mutter war jedoch hartnäckig und brachte mich in der nächsten Woche erneut zum Sportplatz. Sie wollte unbedingt, dass ich Fußball spiele. Wenn ich an meine Bockigkeit in den ersten Trainingseinheiten zurückdenke, muss ich noch heute lachen. Das einschneidende Erlebnis in meiner Fußballzeit war dann die Weltmeisterschaft 1990 in Italien. Die deutsche Mannschaft spielte ein grandioses Turnier und errang durch einen 1:0-Sieg im Finale gegen Argentinien den WM-Titel. Von da an war ich fußballverrückt und ging immer mit viel Freude zum Training meiner Mannschaft. Die Anzahl meiner Ballkontakte erhöhte sich rasend schnell und ich wurde ein richtig guter Spieler. Nach einer Zwischenstation bei Preußen Münster wechselte ich 2001 schließlich in die Schalker A-Jugend. Nur ein Jahr später gewannen wir in Berlin den DFB-Pokal, was mich sehr stolz machte. Im Sommer 2004 berief mich der damalige Knappentrainer Jupp Heynckes dann in den Profikader, dem ich bis heute angehöre. Es macht jeden Tag immer wieder Spaß, mit meinen Mannschaftskameraden zu trainieren. Als ich vor anderthalb Jahr schwer verletzt war, habe ich die Hoffung nie aufgegeben, bald zurückzukehren. Zum Glück ist alles gut gegangen und so durfte ich am 22. August 2007 mein erstes Länderspiel absolvieren. In England schoss ich mit einem Linksschuss sogar ein Tor. Und da auch Kevin Kuranyi einen Treffer erzielen konnte, gewannen wir mit 2:1. Über den Sieg haben sich alle Spieler riesig gefreut. Wenn ich auf meine ersten Schritte in Fußballschuhen zurückblicke, bin ich meiner Mutter sehr dankbar, dass sie mich damals mit so viel Hartnäckigkeit für den Fußball begeistern konnte. Heute bin ich froh, den tollsten Job der Welt zu haben. Euer Christian Pander |


