Neuer und Höwedes warteten mit den Knappenkids auf den Nikolaus
11.12.2008
Weihnachtsmusik, Gebäck, der Nikolaus, viele tolle Geschenke und zwei Profis zum Anfassen: All das bot die Nikolausfeier der Knappenkids am Dienstag (9.12.) in der VELTINS-Arena, an der insgesamt 100 Mädchen und Jungen teilnehmen durften. Und ihr Besuch sollte sich lohnen, denn nachdem die Knappenkids an Torwand, SpeedControl oder Kickertisch ihr eigenes fußballerisches Können unter Beweis gestellt hatten, wurde es gegen 16.45 Uhr auf einmal ganz leise im Hospitality-Bereich Tibulsky. Moderator Rudi Esser kündigte an, dass in wenigen Augenblicken zwei echte Schalker den Raum betreten, die ebenso wie die blau-weißen Mädchen und Jungs auf den Besuch des Nikolaus gespannt sind. Einen Wimpernschlag später erschienen dann Knappenkids-Kapitän Manuel Neuer und sein Nachfolger Benedikt Höwedes unter ohrenbetäubendem Lärm. Sofort herrschte großes Staunen. „Wow, hier ist ja was los“, schwärmte Benedikt Höwedes. Und Manuel Neuer konterte: „Das habe ich dir doch schon vorher gesagt. Bei den Knappenkids geht’s immer rund.“ Die beiden U21-Nationalspieler hatten sich noch nicht einmal hingesetzt, da ertönte schon die erste Frage aus den Reihen der jüngsten Fans. „Was hast du dir früher zu Weihnachten gewünscht“, wollten die Knappenkids von Benedikt Höwedes wissen. „Als ich acht Jahre alt war, habe ich auf einen Computer gehofft“, berichtete der Abwehrspieler. „Dieser Wunsch wurde mir aber leider nicht erfüllt. Früher hatte ja noch nicht jedes Kind einen PC oder eine Playstation wie heute.“ Manuel Neuer erzählte derweil, wie er die Weihnachtstage verbringt. „Ich gehe immer mit der ganzen Familie in die Kirche: Eltern, Großeltern, einfach alle. Danach essen wir dann gemeinsam, bevor es zur Bescherung kommt. Das werden bestimmt auch dieses Jahr wieder ein paar tolle Tage.“ Natürlich brannte den Knappenkids die Frage unter den Nägeln, ob die Spieler auch an Weihnachten trainieren. „Zum Glück nicht. Wir haben bis zum 2. Januar frei“, schmunzelte Benedikt Höwedes. „Aber jeder Spieler wird einen Trainingsplan mit nach Hause bekommen. Ab und zu laufen müssen wir schon, denn der Weihnachtsbraten muss ja auch wieder runter“, ergänzte Manuel Neuer. Anschließend erfüllten die beiden Spieler zahlreiche Autogramm- und Fotowünsche, bis ein lautes Poltern um exakt 17.37 Uhr auf einmal für Stille sorgte. „Was war das?“, fragten sich die Knappenkids. „Ho, ho, ho“, ertönte es, und Sekundenbruchteile später stapfte der Nikolaus in den Raum. Den Knappenkids, aber auch Manuel Neuer und Benedikt Höwedes war die Spannung deutlich anzumerken. „Bin ich hier richtig bei den jüngsten und treuesten Schalker Fans“, fragte der bärtige Gast. „Jaaaaaa“, schallte es ihm entgegen. Manuel Neuer ergriff sogleich die Initiative und stimmte einen Weihnachtslied an. Der Nikolaus war begeistert und staunte nicht schlecht über die Gesangskünste auf Schalke. Anschließend las er aus seinem goldenen Buch vor. Der Nikolaus erzählte den Anwesenden, dass Knappenkid Nils seinen Geburtstag auf Schalke gefeiert hat, oder dass Julian Kleinecker aus Alzenau mit über drei Stunden die längste Anfahrt hatte. Alzenau – da war doch was? Aus diesem Ort kommt Heiko Westermann. „Wir kennen seine Familie“, berichtete Julian stolz. „Aber Heiko haben wir in Alzenau noch nicht getroffen. Vielleicht sehen wir ihn ja Weihnachten.“ Zum Abschluss der großen Feier übergaben der Nikolaus und seine Helfer dann an alle Knappenkids ein Weihnachtsgeschenk, bevor noch einmal die Gesangskünste auf die Probe gestellt wurden. |




