Wie wird eigentlich der DFB-Pokalsieger ermittelt?
21.01.2009
Der Startschuss ins Pflichtspieljahr 2009 fällt für die Knappen am Dienstag (27.1.) um 19 Uhr mit dem DFB-Pokalspiel beim Drittligisten Carl Zeiss Jena. Wie der DFB-Pokalsieger ermittelt wird und welche Teams an dem Wettbewerb teilnehmen dürfen, hat Stan für die Knappenkids herausgefunden. Der DFB-Pokal ist ein Fußball-Pokalwettbewerb, der seit 1935 ausgetragen wird. Er wird jährlich vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) veranstaltet und ist nach der Deutschen Meisterschaft der zweitwichtigste Titel im nationalen Vereinsfußball. Neben Ruhm und Ehre darf sich der Gewinner zudem über die Teilnahme am UEFA-Cup der jeweils kommenden Saison freuen. Der Sieger des DFB-Pokals wird im K.o.-System ermittelt. Das bedeutet: Der Gewinner eines Spiels qualifiziert sich für die nächste Runde, während der Verlierer aus dem Wettbewerb ausscheiden muss. Die Paarungen werden vor jeder Runde ausgelost. Für die erste Hauptrunde sind die 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga qualifiziert, hinzu kommen 28 Mannschaften aus den unteren Ligen, die sich über die Pokalwettbewerbe in ihrem jeweiligen Bundesland für den DFB-Pokal qualifiziert haben. Wenn eine Profimannschaft und ein Team aus den unteren Ligen zusammengelost werden, erhalten die „Kleinen“ automatisch Heimrecht. Endet ein Spiel nach regulärer Spielzeit unentschieden, kommt es zu einer Verlängerung. Gibt es auch nach der Verlängerung keinen Sieger, kommt es zum Elfmeterschießen. Seit 1985 wird das Endspiel des DFB-Pokals im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Die Königsblauen erreichten bisher elf Mal das Finale. Vier Mal hieß es am Ende: Der DFB-Pokal wandert für ein Jahr in den Besitz der Knappen. Zuletzt gelang den S04-Kickern dieses Kunststück im Jahr 2002, als man Bayer Leverkusen im Endspiel mit 4:2 bezwang. |


