44 Knappenkids erleben S04-Triumph in Köln

30.01.2012

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die 44 Knappenkids beim Auswärtsspiel der Blau-Weißen in Köln. Lange hatten sie auf ihren Plätzen um die drei Punkte zittern müssen, ehe Ciprian Marica (2), Klaas-Jan Huntelaar und Marco Höger für Erleichterung und großen Jubel sorgten.

Bereits auf der Hinfahrt in die Domstadt herrschte im Bus eine ausgelassene Stimmung. Erste Tipps wurden abgegeben, die Vorfreude stieg. Auf dem Weg ins Stadion stimmten sich Kids samt Betreuern mit königsblauen Fangesängen endgültig auf die stimmungsvolle Kulisse im RheinEnergieStadion ein. Wie immer waren die 35 Jungs und neun Mädchen aus Gelsenkirchen mit ihren weißen Schalke-Trikots ein echter Hingucker. Mit Hilfe der Erwachsenen wurde anschließend auch der Eingangsbereich im Kölner Stadion ohne Probleme bewältigt.

Im Block angekommen, erblickten die Schalker Nachwuchsfans gleich ihre Lieblingsspieler. Matip, Draxler & Co. machten sich vorm Gästeblock warm, begrüßten die mitgereisten Blau-Weißen und ernteten dafür großen Applaus der Knappenkids. Aufgrund des frühen Gegentreffers war die Stimmung im Gästeblock etwas getrübt. Doch die Hoffnung auf den Ausgleichstreffer schwand zu keinem Zeitpunkt.

Nach einer ausgiebigen Stärkung mit Bockwürstchen und Brezel, konnte der zweite Durchgang beginnen. Die Begegnung gewann an Dramatik, keines der Kinder konnte sich mehr auf seinem Sitz halten. Das Ausgleichstor sowie die Treffer zum 2:1, 3:1 und 4:1 brachen dann sämtliche Dämme. Die Knappenkids lagen sich in den Armen, jubelten, sprangen, sangen und tanzten.

Zufrieden traten die Kids samt Begleitern nach dem Schlusspfiff den Heimweg an. Ununterbrochen skandierten die Kids beim 15-minütigen Fußmarsch Richtung Bus: „Auswärtssieg, Auswärtssieg“.

In Gelsenkirchen angekommen, fielen die Kids Ihren Eltern müde, aber glücklich in die Arme. Benjamin (8 Jahre), der das erste Mal die Knappenkids zu einer Auswärtsfahrt begleitete, sagte seiner Mama, dass es „total cool gewesen ist“. Mit dieser Meinung stand Benjamin sicher nicht allein da.

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