Knappenkid Fynn Kahler engagiert sich für arme Kinder in Afrika

Das Knappenkid des Monats Dezember heißt Fynn Kahler. Der Siebenjährige war bereits oft Gast in der VELTINS-Arena. Aber das ist noch längst nicht alles, was ihn mit den Königsblauen verbindet. Im Interview mit knappenkids.de verrät der Zweitklässler aus dem ostwestfälischen Hüllhorst viele spannende Dinge.

Wann und warum bist Du Fan des FC Schalke 04 geworden?
Ich bin seit meinem zweiten Lebensjahr ein Königsblauer, weil mein Bruder Tim (15) auch ein wahnsinnig großer S04-Anhänger ist. Früher hat er mir ständig seine Sammlung von über 30 Schalke-Liedern vorgespielt. Meine Eltern sind natürlich auch Fans der Knappen.

Warst Du schon einmal im Stadion?
Na klar, schon sehr oft. Mit drei Jahren war ich das erste Mal in der VELTINS-Arena. Schnell wurde ich danach Mitglied des Fan-Clubs „Wir lassen die Sau raus” Hille. Im Alter von vier Jahren wurde ich Mitglied bei Schalke und sah mein erstes Bundesligaspiel in der Nordkurve. Den absoluten Fußballkick bekam ich dann im Jahr 2006, als ich das WM-Spiel Deutschland gegen Argentinien in Berlin live miterleben durfte. Deutschland gewann damals nach Elfmeterschießen.

Wie viele Spiele pro Saison siehst Du live im Stadion?
Meine Familie und ich fahren pro Saison zu ungefähr vier Heimspielen, meistens mit dem Fan-Club oder mit unserem Wohnmobil. So beispielsweise im Oktober gegen Bayer Leverkusen. Dann stehen wir immer auf dem Stellplatz in Stadionnähe bei den vielen Schalker Campern. Unser Steckenpferd sind aber die Auswärtsspiele im Umkreis von 400 Kilometern. Dort habe ich schon fast jedes Stadion gesehen. So war ich schon in Dortmund, Bremen, Bochum, Hannover, Hamburg, Berlin, München und Köln.

Spielst Du auch selber Fußball?
Ja sicher, seit meinem dritten Lebensjahr. Derzeit kicke ich in der F-Jugend der FSG Hüllhorst-Tengern. Dort bin ich Kapitän und spiele meistens im Mittelfeld.

Du hast aber auch schon einmal bei einem anderen Verein trainiert, oder?
Das ist richtig, das war beim FC Schalke 04. Im Sommer bin ich direkt nach unserem Italien-Urlaub nach Gelsenkirchen gekommen. Meine Eltern hatten mir ein Training auf dem Schalker Vereinsgelände mit den S04-Jugendtrainern zum Geburtstag geschenkt. Ich habe mich dort auch mit Gerald Asamoah fotografieren lassen und hatte einen erlebnisreichen Tag.

Das ist aber nicht die einzige Tatsache, die Dich zu einem ganz besonderen Knappenkid werden lässt. Auch sozial bist du für Dein junges Alter schon sehr engagiert. Erzähl doch mal …
Ich bin wahrscheinlich das einzige Knappenkid, das eine Fußballerpatenschaft für ein Kind in Afrika übernommen hat. Im zweitärmsten Land dieser Erde, Burkina Faso in Zentralafrika, lebt Gajus Kiema, dem ich alle meine Fußballsachen schenke.

Das ist wirklich sehr stark. Wie kam es dazu?
Mein Papa, gleichzeitig auch mein F-Jugendtrainer bei der FSG Hüllhorst-Tengern, hat zusammen mit seinem Freund Frank Weske eine Kooperation mit Straßenkindern in Quagadougou hergestellt und Gajus ist nun derjenige, der zum Beispiel meine zu klein gewordenen Schalke-Sachen bekommt. Ich finde es toll, wenn man Kindern in Afrika eine Freude machen kann.


Wenn auch Du einmal das "Knappenkid des Monats" sein möchtest, schicke uns eine E-Mail an knappenkids@schalke04.de. In dieser berichtest Du uns, was Dich zu einem ganz besonderen Schalke-Fan macht oder was Dich besonders mit den Knappen verbindet. Und mit etwas Glück wirst Du dann für den nächsten Monat ausgelost und interviewt.

3.051
KK-Kapitän
Knappenkid des Monats
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